Dienstversammlung 2021
Geschrieben von: Administrator   

Osterholz-Scharmbeck. Auf der Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr (wir berichteten) am Wochenende in Osterholz-Scharmbeck wurden mehrere Feuerwehrmannen ausgezeichnet. So war der Regierungsbrandmeister Thomas Friedhoff in die Stadthalle gekommen, um Scharmbeckstotels Ortsbrandmeister Andreas Lilienthal und Hauptbrandmeister Kornelius Drewes in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste im Brandschutz und bei Hilfeleistungen mit dem Silbernen Feuerwehrehrenzeichen am Bande auszeichnen.

Zudem ehrte der stellvertretende Kreisbrandmeister Jörg Laude gemeinsam mit Landrat Bernd Lütjen drei Feuerwehrleute für 50-jährige Mitgliedschaft in einer Ortsfeuerwehr: Löschmeister Hermann Lührs aus der Ortsfeuerwehr Heidberg, den Ersten Hauptfeuerwehrmann Heinz Vogel aus der Ortswehr Osterholz-Scharmbeck und Brandmeister Gerhard Kück aus der Ortsfeuerwehr Neu St. Jürgen.

Für 40-jährige Mitgliedschaft zeichneten Lütjen und Laude zudem aus: den Ersten Hauptfeuerwehrmann Joachim Osmers, Hauptlöschmeister Heiner Schumacher und Hauptfeuerwehrmann Harm Dirk Lohmann (Ortswehr Heidberg); Löschmeister Ulrich Stelljes, Löschmeister Heinz Friedo von Halle, Hauptlöschmeister Stefan Viohl und Oberbrandmeister Wolf Respondek (Ortswehr Lilienthal/Falkenberg); Hauptlöschmeister Carsten Kleibs (Ortswehr St. Jürgen); den Ersten Hauptfeuerwehrmann Gerd Schwanewede und  Brandmeister Heiko Geller (Ortswehr Heilshorn);  Oberlöschmeister Heiko Bartsch, Hauptlöschmeister Oliver Chuttek und den Ersten Hauptfeuerwehrmann Heinz Vogel (Ortswehr Osterholz-Scharmbeck); Brandmeister Klaus Tietjen und den Ersten Hauptbrandmeister Thomas Wulff (Ortswehr Scharmbeckstotel). Ebenfalls 40 Jahre dabei sind der Erste Hauptfeuerwehrmann Wilfried Köster (Ortswehr Otterstein),  Brandmeister Frank Stehen (Ortswehr Lübberstedt), Hauptlöschmeister Thomas Lucht und Oberlöschmeister Holger Schumacher (Ortswehr Ritterhude), Oberfeuerwehrmann Frido Wätjein (Ortswehr Hinnebeck),  Hauptfeuerwehrmann Michael Lange und Brandmeister Hans-Hermann Schüür (Ortswehr Neuenkirchen), Hauptlöschmeister Rolf Brünjes (Ortswehr Hüttenbusch),  der Erste Hauptfeuerwehrmann Rolf Dieter (Ortswehr Mevenstedt), der Erste Hauptfeuerwehrmann Rolf Meyer, Oberlöschmeister Karsten Pfeiffer und Hauptlöschmeister Johann Tienken (Ortsfeuerwehr Neu St. Jürgen) sowie Hauptlöschmeister Andreas Warnkenn (Ortswehr Worpswede).

Text/ Foto: Osterholzer Kreisblatt Christa Neckermann

 
Verbandsversammlung 2021
Geschrieben von: Administrator   

Feuerwehr in Sorge um Ausbildung

Bei den Lehrgängen benachteiligt und bei der Ausbildungsverantwortung allein gelassen: Die Osterholzer Kreisfeuerwehr sieht sich durch die Pandemie und eine Gesetzesnovelle gleich zweifach unter Druck.

Osterholz-Scharmbeck. Kreisausbildungsleiter Jürgen Tienken zeichnete in seinem Bericht auf der Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr ein recht düsteres Bild. Seit mehr als einem Jahr werde die Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden nicht mehr durch Inhalte, sondern die sich stetig ändernden Rahmenbedingungen geprägt, bemängelte Tienken auf der Zusammenkunft, die in diesem Jahr im Anschluss an die Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands in der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck stattfand.

Tienkens Kritik nach fast zwei Pandemie-Jahren war deutlich: Während die Ausbildung der Berufswehren auch in Corona-Zeiten wie geplant durchgeführt worden sei, mussten sich die Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehren immer wieder mit verschobenen oder gar abgesagten Terminen sowie mit oftmals wechselnden Teilnahmebedingungen abmühen.

Übungsanlage genutzt

Die frühzeitige Aufnahme der Ausbildung im Jahr 2020 und die regelhafte Nutzung der Atemschutzübungsanlage sorgten dafür, dass die Brandschützer zumindest ihre Tauglichkeit im Bereich Atemschutz erhalten konnten, ohne Abstriche bei der Leistungsermittlung in Kauf nehmen zu müssen, erläuterte Tienken. Im Frühjahr 2021 erfolgte der Start der Atemschutzgeräteträger-Ausbildung, um die drängenden Bedarfe in diesem Bereich zu bedienen und die Einsatzfähigkeit in den Ortswehren zu unterstützen.

Während die Sprechfunkausbildung Mitte 2021 auch konzeptionell neu aufgestellt wurde und die Truppmann-Ausbildung des Feuerwehr-Nachwuchses mit einer veränderten Lehrgangsplanung wieder aufgenommen werden konnte, gelte dies aus unterschiedlichen Gründen nicht für die Ausbildung der Maschinisten und für die Fortbildung Absturzsicherung, so der Ausbildungsleiter weiter.

Besonders schwierig wird die Situation nun jedoch nach Aussage Tienkens in der Führungskräfte-Ausbildung. Nachdem Corona-bedingt im Jahr 2020 fast alle Führungslehrgänge ausfallen mussten, gab es 2021 nur rund die Hälfte der sonst üblichen Lehrgangsplatz-Zuweisungen und dies überwiegend im Bereich Gruppen- und Zugführer. Diese Lehrgänge werden üblicherweise durch das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) geplant und durchgeführt.

Verantwortung delegiert

Wie Tienken berichtete, gebe es von Seiten des NLBK nun schon seit geraumer Zeit Versuche, sich von der Durchführung einzelner Lehrgangsarten zu distanzieren, um diese an die Landkreise zu übergeben. Damit werde das Lehrgangsangebot des NLBK verknappt und der Druck auf die Kreise erhöht, mahnte Tienken. Teile der bisher hauptamtlichen NLBK-Aufgaben würden damit auf die ehrenamtlichen Kreisausbilder abgegeben, ohne die damit verbundenen Probleme und Rahmenbedingungen zu beachten oder Lösungen anzubieten. Die Ausbildungsverantwortung werde damit auf die ehrenamtlich tätigen Kreisausbilder verlagert.

Was daraus in der Zukunft folgen könnte, das hatte der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Pascal Radon, in seinem Bericht dargestellt: Fehlende geeignete Bewerber für Führungspositionen auf Gemeinde-, Kreis-, und Landesebene könnten nach dem Entwurf zur Neufassung des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes durch hauptamtliche, besoldete Kräfte ersetzt werden, die nicht von den Kameradinnen und Kameraden gewählt wurden. Landrat Bernd Lütjen zeigte sich durch Tienkens Bericht alarmiert und versprach, die Osterholzer Kreisverwaltung werde ein Auge auf die Entwicklung zu haben.

Jederzeit sicher

Abgesehen von der Ausbildungssituation konnten der Kreisfeuerwehrverband sowie die Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr Osterholz jetzt allerdings eine positive Bilanz der vergangenen zwei Jahre ziehen. Das Jahresmotto des Landesfeuerwehrverbands im Jahr 2021 „Sicherheit zu jeder Zeit“ konnte im Kreisgebiet uneingeschränkt eingehalten werden, lobte Radon.

Bei den anstehenden Wahlen wurde der amtierende Verbandsvorsitzende, Jan Hinken, mit vier Gegenstimmen und zwei Enthaltungen von den 122 Teilnehmern wiedergewählt. In den Vorstand des Kreisfeuerwehrverbands Osterholz wählten die Delegierten zudem einstimmig Volker Stelljes aus Hambergen, Kai Garbade aus Lilienthal und Michael Dirschauer aus Osterholz-Scharmbeck. Die kommissarische Ernennung des stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwarts Patrick Felis (Ihlpohl) wurde von den Delegierten ebenfalls bestätigt.

TEXT: Osterholzer-Kreisblatt

 
nora ist die offizielle Notruf-App der Bundesländer.
Geschrieben von: Jochem Pieper   

Nora ist die offizielle Notruf-App der Bundesländer

Foto: Feuerwehr.de

Mit der App erreichen Sie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Notfall schnell und einfach. Aktuell funktioniert nora in 15 Bundesländern in Deutschland. In Berlin sind noch Abstimmungen erforderlich, bevor auch dort der App-Notruf angenommen wird.

Weiter Infos unterfolgendem Link:

https://www.nora-notruf.de/de-as/startseite



 

 
Fahrsicherheitstraining

Termine 2021

Sonntags

  • 18.04.2021
  • 13.06.2021
  • 26.09.2021
  • 07.11.2021

 

Fahrsicherheitstraining am 13.03.2010

Die Fahrt zu einer Einsatzstelle mit Martinshorn und Blaulicht ist für den Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges immer eine Ausnahmesituation. Die Verantwortung für die Mannschaft, das Bestreben möglichst schnell am Einsatzort anzukommen und die Unberechenbarkeit anderer Verkehrsteilnehmer führen zu einer hohen Anforderung an den Fahrer.

Um die Feuerwehrfahrzeuge auch unter schwierigen Bedingungen sicher fahren zu können, bietet der Kreisfeuerwehrband Osterholz e.V. regelmässig ein Fahrsicherheitstraining für die ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder im Landkreis Osterholz an. Unter Anleitung werden die Teilnehmer an die Grenzen der Fahrzeuge herangeführt. Anfragen, Hinweise oder Ideen gerne an die Kontaktadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
KFV auf Twitter
Geschrieben von: Jochem Pieper   

Der Kreisfeuerwehrverband Osterholz e. V.

ist wieder auf Twitter aktiv.


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